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20061217

royal boredom

Ich persönlich bin schon mehr als gelangweilt von der anhaltenden, unglaublich unfähigen Posse einer ungewollten Regierungsbildung in Tschechien. Wer noch immer nicht genug hat oder zum ersten Mal davon hört oder einfach nur eine schöne Zusammenfassung benötigt, findet in Die Welt einen aktuellen Artikel. Falls sich jemals ein tschechischer Politiker über Politikverdrossenheit beschweren sollte, erinnert man ihn hoffentlich an diese "unendliche Geschichte". (ganzer Artikel)

Die neuesten Scheinentwicklungen:

tschechien-online.org: ODS-Chef Mirek Topolánek verhandelt derzeit mit Christdemokraten und Grünen über eine Koalition
Vertrauensabstimmung über Regierung bis Januar
derStandard.at: AKW Temelin wird Thema bei Koalitionsverhandlungen - Grüne für zeitweilige Abschaltung

20061205

politisches Anti-Weihnachtsmärchen

Wenn Zwei sich streiten, freut sich oft ein Dritter. Dieses trifft zur Zeit leider nicht auf die Gespräche zur Regierungsbildung in Tschechien zwischen den beiden großen Parteien (CSSD und ODS) zu. Vielmehr scheint sich eine Posse aus Scheinverhandlungen, unbedingter Machterhaltung und gegenseitiges Misstrauen zum Anti-Weihnachtsmärchen ohnen Happy-End auf der politischen Bühne Tschechiens mit großem Erfolg und nicht endenzuwollender Langeweile zu etablieren. Dazu berichtet die Welt...(mehr)

20061020

/Wahlboykott?/


Über die bevorstehenden Kommunal- und (Teil)Senatswahlen in Tschechien berichtet ausführlich Hajo Schmidt-Knopp im "Oberpfalznet". Unter der Überschrift "Prüfstein für das Vertrauen in die Politiker" werden noch einmal die aktuellen Hintergründe bei der Problematik einer stabilen Regierungsbildung analysiert.



Auf die Problematik der Regierungsbildung haben die Wahlen nur in so fern Auswirkung, dass der eigentlich wenig einflussreiche Senat, das Zünglein an der Waage bei den nächsten Präsidentenwahlen sein kann, in dem die Konservativen noch nicht die Mehrheit haben. Für Präsident Klaus kann das Votum schon eine Vorentscheidung über sein weiteres Schicksal bedeuteten.
Spekuliert wird auch darüber, ob die Tschechen, die Wahl, aufgrund der derzeitigen unbefriedigenden Situation, boykottieren werden. Da aber bei vorherigen Umfragen eine Wahlbeteiligung von 70% vorrausgesagt wird, erweist sich dieses Überlegung wohl als falsch. (mehr)



Links: Radio Prag - Artikel zu den Parlamentswahlen im Juni

Der Präsidentensitz - Die Prager Burg

Die Parteien im tschechischen Parlament